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JVA Report

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Chronik


08.02.2010

Dresden Aktionswoche 2010

13.02.10
In den Morgenstunden des 13. Februars 2010 wurden im Weitlingkiez über 1000 Haushalte über das noch an diesem Tag stattfindende Gedenken in Dresden aufmerksam gemacht.
Im Verlaufe der Verteilung kam es natürlich auch zum Kontakt mit der Bevölkerung, bei welcher die Aktion auf positive Resonanz, aber auch auf apathische Haltungen stieß. So kommentierte ein älterer Herr das Ereignis in Dresden mit den Worten „Ach, die [Bomber] fliegen doch eh nicht mehr“. In dieser gleichgültigen Haltung spiegelt sich recht klar die liberalistische Denkweise vieler BRD-Bürger wieder, welchen das Opfer anderer egal ist und nur an ihrem eigenen Wohl interessiert sind.
Jedoch gab es auch Lichtblicke. So konnten die Aktivisten ein paar freundliche Worte mit einem Zeitzeugen der Luftangriffe austauschen, welcher zur Zeit der Bombardierung 7 Jahre alt war. Nach einem kurzem Plausch nahm er mit Freuden ein Flugblatt und verabschiedete sich. Unter dem Strich war es eine gelungene Aktion, welche auf die Grausamkeiten der Bombardierung Dresdens aufmerksam machte.

Taggi
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12.02.10
Schnipsel und Flugblattaktion in Hellersdorf

Am 12.02.2010 hatten sich einige junge Kameraden zusammen gefunden, um auf den Trauermarsch am 13. Februar in Dresden aufmerksam zu machen. So wurden von Aktivisten diverse Schnipsel im Konsumtempel „Eastgate“ geworfen. Bei einem der Kameraden wurde sogar die Polizei aufmerksam, welche aber vergeblich versucht hat ihn aufzuhalten, indem dem sie nur hinterher rief „Stehenbleiben! Sie da, mit den Schnipseln!“ Kurzer Hand verlegten die Kameraden ihre Aktion nach Helle Mitte. Unterwegs dahin wurden Flugblätter in der Straßenbahn verteilt. Anschließend wurden noch vor dem Kino, im Marktplatzcenter und auf dem U-Bahnhof Hellersdorf die Flugblätter unter die Leute gebracht. Teile der Bevölkerung haben auch diverse Flugblätter in die Briefkästen bekommen. Alles in allem eine gute und vielversprechende Aktion.

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Schnipsel werfen im Forum Köpenick
Am heutigen Tage reihte sich eine weitere Schnipselaktion zur Dresden Aktionswoche in Berlin ein. Diesmal wurde das "Forum Köpenick" im südosten Berlins ausgewählt. Mit dem zurecht geschnittenen Papier bewaffnet ging es einmal rund im Karree des ersten Obergeschosses. Da der Konsumtempel zu dieser Zeit wie üblich schon sehr gefüllt war, war dies eine willkommene
Abwechslung zum „Freitagskaufrausch“. Von Jung bis Alt, von Ver- und Einkäufer wurden die herunter rieselnden Papierstücke aufgehoben und interessiert durchgelesen. Als nach der Aktion ein Aktivist durch das Forum lief und immer noch die Schnipsel auf dem Boden lagen, hörte dieser an jeder Ecke, bei fast jedem Vorbeigehenden, ja sogar in Geschäften das Wort Dresden im Mund.

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Transparent für Dresden: Um die Bevölkerung von Berlin-Hellersdorf darauf aufmerksam zu machen, dass wir uns während der derzeitigen Aktionswoche im Gedenken an die unzähligen Opfer des Bombenterrors auf Dresden befinden, wurde heute von Aktivisten ein 15m x 3m großes Transparent an einem Hochhaus nahe dem Cottbusser Platz gehangen.

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11.02.10
Schnipsel statt Schneefall


Am Donnerstag, den 11.02.2010 kam es in zwei Berliner Konsumtempeln zu sogenannten Schnipselaktionen zum Thema Dresden. Bei den Centern handelte es sich um das „Alexa“ in Berlin-Mitte und das „Ring Center“ in Berlin-Friedrichshain. Bei beiden Aktionen erzielten die herunter rieselnden Schnipsel große Aufmerksamkeit. So gab es kaum einen Passanten, der sie nicht aufhob oder sogar versuchte zu fangen.

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08.02.2010:
Am Montag den 08.02. verteilten Berliner Widerstandskämpfer an verschieden Lichtenberger Bahnhöfen Flugblätter. In diesen wurde auf die Geschehnisse in Dresden vor 65 Jahren hingewiesen. Weiterhin enthielten die Flugblätter geschichtliche Fakten, die im BRD Geschichtsbild absichtlich vertuscht werden, um das deutsche Volk in die ewige Täterrolle zu drängen und eine wirkliche Aufarbeitung der Geschichte verhindert. Verteilt wurde an den Bahnhöfen Friedrichsfelde Ost, Karlshorst und Tierpark. Am Bahnhof Karlshorst rief ein mutiger Linksextremist dann auch sofort die Gedankenpolizei auf den Plan, mit den Worten: „Kommen sie schnell, hier wird für einen Neonazi Aufmarsch geworben“. Die Aktion konnte allerdings ohne Probleme am nächsten Bahnhof zu Ende geführt werden. Dort am Bahnhof Tierpark, gab es dann doch noch Linke, die sich mit uns unterhielten und so konnten wir einige Vorurteile beseitigen und vielleicht sogar zu einem gewissen Denkprozess anregen. Als die Gedankenpolizei den Ortswechsel bemerkte, war es wieder zu spät. Die Widerstandskämpfer waren verschwunden...



Friedrichsfelde Ost


Karlshorst













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